Die Vereinigung der Kader des Bundes – eine Milizorganisation

Die VKB – der besondere Personalverband des Bundes

Sechs Verbände sind heute anerkannte Sozialpartner des Bundes und führen Verhandlungen mit dem Eidg. Finanzdepartement und anderen Arbeitgebervertretungen. Drei von ihnen sind dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund angeschlossen und treten als Verhandlungsgemeinschaft des Bundespersonals auf: der Personalverband des Bundes PVB; garanto, die Gewerkschaft des Zoll- und Grenzwachtpersonals und der vpod: Verband des Personals öffentlicher Dienste. Weitere Verbände sind transfair, Personalverband des nationalen Service Public, und swissPersona, beide dem Dachverband TravailSuisse angeschlossen. Und die Vereinigung der Kader des Bundes VKB.

 

Stimme des Kaders. Arbeit im Milizsystem

 

Die VKB ist eine freie und unabhängige Interessengemeinschaft. Sie vertritt einzig die generellen Interessen der Führungs- und Fachkader des Bundes. Ihre eigenständige Stimme wird von den Arbeitgebern gehört und beeinflusst ihre Entscheide.

 

Die VKB arbeitet im Milizsystem: Geschäftsleitung und Zentralvorstand der VKB arbeiten nebenamtlich. Sie werden durch eine nebenamtlich tätige Geschäftsstelle unterstützt. Die Tätigkeit in Organen der VKB wird mit Sitzungsgeldern entschädigt. Mitglieder der Geschäftsleitung erhalten bescheidene pauschale Entschädigungen. Diese Milizorganisation gestattet es, die Mitgliederbeiträge pro Jahr tief zu halten: Aktive Fr. 70, Pensionierte Fr. 35.

 

Leistungen

 

Die VKB informiert ihre Mitglieder vierteljährlich in deutscher und französischer Sprache durch ihre „VKB-Mitteilungen“. In individuellen Angelegenheiten bietet sie ihren Mitgliedern Auskunft und Beratung in Fragen des Arbeitsrechts (Bundespersonalgesetz usw.) und der beruflichen Vorsorge. Diese Beratung ist als „Erste Hilfe“ gedacht. Sie ist kostenlos. Dazu kommt eine Rechtsschutzversicherung für die aktiven Mitglieder der VKB für ausserordentli che Fälle wie Kündigungsverfahren. Darüber hinaus können die Mitglieder von Angeboten für Dienstleistungen wie z.B. Versicherungen, profitieren.

 

Für die VKB engagieren sich Angestellte des Bundes und Pensionierte

 

Die VKB verfügt nicht über die finanziellen Mittel, um eine professionelle Geschäftsstelle zu unterhalten. Die Geschäfte des Verbandes werden von Mitgliedern nebenamtlich in freiwilliger Tätigkeit erledigt. Wer sich in Organen der VKB betätigt, wirkt an der Gestaltung der Personalpolitik des Bundes und der beruflichen Vorsorge für Angestellte des Bundes mit.

 

Arbeit in einem Verein bedeutet immer Teamarbeit. Man hilft sich gegenseitig und lernt von einander. Jedes Mitglied bringt sein Wissen und Können, seine Erfahrung ein. Aus dem Zusammenwirken ergibt sich der Erfolg. Die Mitarbeit in einem Verein bietet die Chance, neue Einblicke zu gewinnen und Projekte mitzugestalten. Wer sich in einem Verein engagiert, lernt auch neue Personen kennen, kann ein neues Netzwerk aufbauen.

 

Die VKB ist darauf angewiesen, dass sowohl Aktive als auch Pensionierte sich bereit erklären, sich im Zentralvorstand zu engagieren. Der Zentralpräsident und die Mitglieder der

Geschäftsleitung sind gerne bereit, interessierte Personen über die Mitarbeit in unserer Organisation zu informieren.